|
|
 |
 Zurück zur Ahnengalerie
 |
Das sagte:
Peter Lesch, Texter
 «Von jenen Leuten, die gewisse Schulen durchlaufen und bestimmte Systeme gelernt haben, möchte ich möglichst wenige beschäftigen.» «Der Erfolg der Werbeagenturen beruht im Prinzip auf Mittelmässigkeit und nicht darauf, wirklich Impulse zu geben, weil viele Unternehmen gar keine Impulse wollen, kein Interesse daran haben, dass Agenturleute in irgendwelchen alten Wunden herumstochern. Darum entsteht Mittelmässigkeit.»
«Die Denkarbeit ist das einzige, was man noch anbieten kann, wenn man mehr sein will als eine normale Abwicklungsagentur. Abwickeln kann jeder, und der nächste macht’s noch ein bisschen billiger.»
«Am wichtigsten ist mir die Idee und am zweitwichtigsten die gute Umsetzung. Solange ich noch täglich dazu beitragen kann, unsere Werbung zu verbessern, so lange mache ich weiter »
«Also wenn Fussball nicht als Kultur gilt, wird es eng.»
«Und dann gehe ich davon aus, dass man die starren Formen der Vergangenheit aufbrechen muss. Zum Beispiel die Briefings. Ein riesiges Problem ergibt sich daraus, dass Briefings nicht in Frage gestellt werden. Wer stellt schon bei einer Konkurrenzpräsentation kritische Fragen? Die Agentur hat Angst, den Finger auf wunde Punkt zu legen. Die Leute, welche Briefings verfassen, wissen um die Schwächen ihres Unternehmens oder ihres Produkts, und sie wissen auch, wer für diese Schwächen verantwortlich ist. Aber sie reden nicht darüber. Warum? Leider muss ich feststellen, dass es punkto Vertrauen der Kunden Agenturen gegenüber absolut katastrophal bestellt ist. Sonst würde man doch offen über die schwierigen Punkte reden bei einem Briefing.»
«Möglicherweise hat Denkarbeit den Nachteil, nicht so gut bezahlt zu sein. Denkarbeiter sind zu ihren Lebzeiten selten fürstlich honoriert worden. Es gibt ausserdem keinen Tarif fürs Denken. Man könnte darin aber auch einen Vorteil sehen. Etwa dann, wenn der Kunde sieht, dass er dank meiner Denkarbeit gerade eine halbe Million gespart hat. Mit einer normalen Agentur kommt ein Kunde nie dazu, gerade mal eine halbe Million sparen zu können.»
«Es nützt nichts, wenn ich mich als Agentur verändere und beim Kunden nichts passiert. Da sei z.B. auf die Tatsache hingewiesen, dass auf der Ebene Marketing oft reine Karrieristen anzutreffen sind, die sich für ihren persönlichen Vorteil, aber kaum für die Interessen der Firma, der Marke oder des Produkts einsetzen.»
«Ich fühle mich heute mit meinem Team sicherer und freier denn je, denn gute Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind das Allerwichtigste.» |
 |
|
|
|
 |
|