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Das sagte:
Ed McCabe, Texter
 «Wenn man hervorragende Ergebnisse wünscht, dann tut man gut daran, sich auf mehr als nur Werbung zu konzentrieren.» «Die meisten Kunden kommen zu uns und sagen nur: „Hilfe!“ Einige wissen, was nicht stimmt, aber die sind meiner Erfahrung nach in der Minderheit. Die problematischen Kunden sind die, die zu wissen glauben, was nicht in Ordnung ist. Wenn sie’s nicht wissen, und es zugeben, ist das wunderbar. Wenn sie’s wissen, wirklich wissen, ist es auch gut. Es macht mir nichts aus für einen Kunden zu arbeiten, der weiss, wie das Briefing aussehen sollte. Aber viele wissen es einfach nicht. »
«Ich bin kein grosser Fan von Planning. Ich finde, das alles ist ein Haufen Bockmist. Es gab früher dieses Motto in der Werbung: “Sie tun Ihren Job. Wir tun unseren Job.“ Schwachsinn! Wenn wir nicht wissen, wie der Job des Kunden aussieht, woher sollen wir wissen, wie die Werbung für diesen Kunden aussehen könnte? Wir besorgen uns also alle Informationen, die wir kriegen können. Wir sprechen mit Konsumenten, verbringen viel Zeit mit Konsumenten. Bevor wir das Fastfoodzeug gemacht haben, haben wir Fastfood gelebt. Wir sind durchs Land gefahren, um rauszufinden, was mit Fastfood heutzutage nicht stimmt. Wir waren zwei Wochen unterwegs. Überall im Land. Haben das Produkt gegessen, und die Outlets angesehen, mit Gästen gesprochen. Die waren vom langsamen Service genervt. Vom schlampigen Service. Von den hohen Preisen. Die Kampagne ist daraus quasi von selbst entstanden.»
«Es kann sehr schwierig sein, in Branchen anzufangen, in denen man noch ein unbeschriebenes Blatt ist. Ich wollte Filme produzieren und ein paar andere Sachen machen. Aber dann wäre ich plötzlich von all diesen Typen mit Taschenrechnern umringt gewesen, und mit denen wollte ich nicht arbeiten.»
«Werbung ist nicht so übel, wenn man es richtig anstellt. Aber es ist nicht einfach, es richtig anzustellen. Es ist sogar verdammt schwierig.»
«Ich habe mich noch nie an den Annuals vergriffen. Das ist nicht meine Art zu arbeiten. Ich komme aus den Strassen von Chicago. Ich hatte kaum Schulbildung. Ich habe die Highschool nie abgeschlossen und ich dachte mir, das Wesen der Werbung ist, mit Leuten wie mir zu kommunizieren.
Werbung sollte einfach sein, manchmal emotional, manchmal intellektuell, aber sie sollte immer so sein, dass jeder sie verstehen kann.»
«Dinge passieren, wenn die Zeit für sie reif ist. Das ist eines der Probleme mit der Werbung. Wenn Sie Werbung machen, wenn Sie Kampagnen kreieren, dann erreichen Sie, dass Dinge passieren, wenn Sie es wollen. Aber die Etats bekommen Sie nicht dann, wenn Sie sie bekommen wollen. Sie müssen warten, es sind da andere Spielregeln. die Sie beachten müssen. Eine Menge Agenturen sind heutzutage darauf ausgerichtet, Etats zu gewinnen und nicht darauf, Produkte zu verkaufen. Wir sind dazu da, Produkte zu verkaufen. Ich mache mir nicht allzu viele Sorgen darüber, bestimmte Etats zu ergattern. Früher oder später kriegen wir sie schon.»
«Ich denke, es gibt heutzutage mehr mittelmässige, inhaltslose, nutzlose, verwirrende, unfokussierte Werbung als in der gesamten Zeit seit den 50er Jahren. Und der Grund dafür ist glaube ich, dass es eine Menge Leute in der Werbung gibt, die nicht die geringste Ahnung von dem haben, was sie da eigentlich tun. Sie haben alle gar nicht die richtige Ausbildung dafür. Auch die Leute, die heute die Entscheidungen fällen, haben nicht das geringste Wissen über Kommunikation, haben keinerlei Ausbildung darin, glauben nicht daran, interessieren sich kaum dafür.» |
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