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Das sagte:
Markus Ruf, Texter
 «Jene Aufträge, bei denen das Schreiben der Rechnung das einzig Interessante ist, machen vielleicht reich, aber nicht glücklich.» «Mein berufliches Vorbild ist das Trüffelschwein. Ich wühle mich bei der Arbeit gerne tief ins Thema ein, um an die schönsten Knollen, respektive Ideen zu kommen.»
«Ich sehe Preise als Folge der Arbeit, die mir Spass macht. Ein solcher Preis ist natürlich eine schöne Anerkennung von Branchenleuten und sehr schmeichelhaft. Aber man setzt sich hin, um eine gute Arbeit zu machen. Nicht, um einen Award zu gewinnen.»
«Ich fühle mich immer voll verantwortlich für eine Kampagne, die ich für eine Agentur konzipiere. Wenn sie dann vom Kunden abgelehnt wird oder man eine Konkurrenzpräsentation verliert, stinkt mir das ebenso wie den Leuten in der Agentur. Für mich ist der Unterschied zwischen einem Angestellten- und einem Freelance-Verhältnis nicht so gross. Ich fühle mich von meinen Agenturen auf Zeit angestellt.»
«Ich glaube, dass kreative Arbeit allen mehr Freude bereitet. Denen, die sie machen. Denen, die sie sehen. Und denen, die sie bezahlen.»
«Das Schöne am Job als Konzepter ist die Tatsache, dass alles, was man macht, eigentlich Weiterbildung ist. Der grösste Ramsch kann irgendwann nützlich sein.»
«Banken-, Versicherungs- und Parteienwerbung mache ich nicht. Aufträge von solchen Institutionen lehne ich ab, weil bei deren verwinkelten Instanzenwegen originelle Auftritte meist bis zur Unkenntlichkeit zerpflückt und nivelliert werden.»
«Ich kann ziemlich sarkastisch sein und als Diplomat hätte ich wohl nur in Berlin Karriere gemacht.»
«Finden Sie viele Anzeigen, die dem Niveau der redaktionellen Beiträge entsprechen? Finden sich nicht viel mehr, die Ihren Intellekt beleidigen und die Sie sonst keines Blickes würdigen würden? Und finden Sie das nicht auch ziemlich dumm? Solange niemand Zeitungen und Zeitschriften kauft, um dumme Artikel zu lesen, können dumme Anzeigen darin auch keinen Erfolg haben.» |
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