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Das sagte:
Martin Suter, Texter

«Mir kommt es nicht so auf die Gattung an, mehr auf die Qualität innerhalb derselben.»

«Ich bin vielleicht introvertierter als gewisse Leute in der Werbung, aber auch extravertierter als gewisse andere. Es gibt einige Werber, die es sich leisten können, das Bühnenlicht nicht immer auf sich selbst zu lenken.»

«Es ist ja ein Mythos, dass man irgendwann aus heiterem Himmel vom Geistesblitz getroffen wird. Man setzt sich hin und arbeitet.»

«Natürlich recherchiere ich. Nur Leute, die über sich selber schreiben, recherchieren nicht.»

«Ich bewundere Leute, die die Konsequenz besitzen, nur das zu tun, hinter dem sie nicht nur formal, sondern auch inhaltlich voll und ganz stehen können. Die sich mit Gemeindestipendien und Pro-Helvetia-Beiträgen über Wasser halten. Künstler zu sein fordert mir Respekt ab, denn es ist nicht nur der Entscheid für eine bestimmte Tätigkeit, sondern vor allem für eine bestimmte Lebensform.” »

«Den Bünzli kann man nicht kurz definieren, und es gibt ihn auch nicht nur in der Schweiz. Aber wenn ich es versuchen muss: Der Bünzli hält sich für das Mass aller Dinge und misst seither die Welt daran. Aber Achtung: Der Bünzli ist subversiv. Er sieht schon lange nicht mehr aus, wie ihn die Bünzli-Satire-Zeitschrift „Nebelspalter“ (gibt es die noch?) früher gezeichnet hat. Es gibt den gepiercten Bünzli, den tätowierten Bünzli, den koksenden Bünzli, den swingenden Bünzli, den medienschaffenden Bünzli. Oh ja, den medienschaffenden Bünzli.»

«Ich habe immer Bücher gelesen, in denen Geld keine Rolle spielte. Nie wusste man, wovon die Leute lebten. Geld spielt nun mal eine Rolle im Leben und wird in der Literatur meist vornehm ausgeklammert. Weil ich Bücher schreiben will, die ich gerne selber lesen möchte, kommt bei mir – wenn es denn der Geschichte dient – auch Geld vor. In meinem privaten Leben spielt Geld nur insofern eine Rolle, als ich nicht in der Lage bin zu sagen, Geld spiele keine Rolle.»