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Ihre Strategie ist falsch

zimmermann

Mit diesem Satz warb der Management-Vordenker Wolfgang Mewes um Kunden für seine Strategielehrgänge. Mir gefällt dieser Slogan nicht, die vorgeschlagenen Vorgehensweisen aber bewähren sich.

Mewes hat mit mehreren tausend erfolgreichen Menschen und Unternehmen gesprochen und daraus Grundsätze abgeleitet; darauf aufbauend wurde der
hier vorgestellte Kursus verfasst.

Meine Lieblingsstellen:

«Der Erfolg eines Unternehmens wird nicht von der Grösse seiner Kräfte und Mittel bestimmt, sondern von der Fähigkeit, die Leistungen besser und präziser als die Konkurrenz auf das von der Zielgruppe am brennendsten empfundene Problem zu richten.»

«Zeit ist der wichtigste Rohstoff: Mit Gewinn oder beruflichem Erfolg wächst die Möglichkeit, bisher selbst ausgeführte Arbeiten zu delegieren und sich selbst auf die wesentlichsten zu konzentrieren. Über diese Delegierung ist das Zeitproblem sehr viel besser und nachhaltiger zu lösen als durch strenge Zeitplanung, die ja zunächst zusätzlichen Zeitaufwand erfordert. Mit EKS spart man automatisch mehr Zeit, als man durch die beste Zeitplanung sparen kann.

Je überzeugender mein Nutzen ist, desto mehr passen sich die anderen zeitlich an mich an und desto weniger brauche ich mich ihnen zeitlich anzupassen. Sie nehmen beispielsweise Lieferzeiten oder Verspätungen nicht übel. Es ist also wichtiger, den Nutzen zu steigern als seine Zeitplanung zu verbessern.»

«Ziele lassen in drei Kategorien einteilen. Wobei gilt: Verhaltensweisen haben die Eigenschaft, sich gegenseitig hochzuschaukeln. Die drei Zielrichtungen haben ganz verschiedene Dauerwirkungen.

Egozentrische Ziele: egozentrische, also ausschliesslich auf den eigenen Vorteil gerichtete Ziele. Unter den egozentrischen Zielen entwickelt sich zunehmendes Gegeneinander.

Zweckfreie oder autonome Ziele - die ohne Rücksicht auf die Umwelt verfolgt werden: rücksichtslose Ziel, also Ziele, die ohne Rücksicht auf Andere verfolgt werden, also nicht unter ausdrücklichem Rücksicht auf die Interessen Anderer (nicht gleich egozentrisch). Z.B. Autonome Bildung. Unter den zweckfreien Zielen entsteht ein zunehmendes Durcheinander und Chaos.

Ziele, die auf den Nutzen eines Teiles der Umwelt gerichtet sind. Unter den auf Nutzen von Allgemeinheit und Umwelt gerichteten Zielen gibt es zunehmendes Miteinander.»

Zur EKS-Methode äussert sich Hermann Simon in seinem Buch «The Hidden Champions» so:

«Im Zusammenhang mit der Spezialisierung und Schwerpunktbildung konnten wir feststellen, dass die EKS-Methode erstaunlich oft eingesetzt wurde. Das ist eines der wenigen Geheimnisse, die wir bei den Hidden Champions aufdecken konnten.»

Zitate rund um die EKS hier.