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Die Kunst des Netzwerk-Knüpfens
 

Wir alles wissen, Netzwerke sind wichtig. Nur, wie knüpfen, damit sie halten? Alfred J. Kremer hat's untersucht und teilt seine Erkenntnisse mit uns. Hoher Praxisbezug.
Meine Lieblingsstelle:
«...nun heisst das Buch „Reich durch Beziehungen“. Dabei ist mir der Doppelsinn wichtig, der im Wort liegt.
Selbstverständlich wird man reich – im materiellen Sinne -, wenn man Beziehungen pflegt und dieses als einen Teil seines Geschäftes begreift.
Aber der Buchtitel will noch etwas anderes. Er will darauf hinweisen, dass man vor allem auch innerlich reich wird, wenn man Beziehungen eingeht. Denn dies hat mit Menschen zu tun, auf die man sich einlässt.»
«Um die Bedeutung, den Wert, aber auch den Umgang mit Beziehungsnetzwerken zu verstehen, kann man sie mit einem Spar- oder Girokonto vergleichen.
Auf ein Girokonto muss zunächst einmal eine bestimmte Summe eingezahlt werden. Ich muss investieren und ein Guthaben bilden. Dann erst, also im zweiten Schritt, kann ich Geld abheben, kann damit arbeiten.
Wenn ich über längere Zeit auf meinem Konto im Plus bin, bekomme ich sogar von der Bank Kredit; ich darf mein Konto überziehen; ich bekomme also Geld auf Vorschuss. Doch dazu muss ich – es führt kein Weg daran vorbei – kreditwürdig sein.
Bei Beziehungen ist es genauso. Ich muss zunächst einmal investieren, muss eine Menge von mir geben. Und das auch noch freiwillig, ohne Gegenleistungen zu erwarten. Und die innere Bewegung einer Beziehung bucht dann sozusagen alles das, was ich für diese Beziehung tue, auf der Guthabenseite des Kontos. Jede Leistung, die ich abfordere, ist wie Geld vom Girokonto abheben.
Man kann auch ein Beziehungskonto überziehen, doch das empfiehlt sich nicht. Denn die Beziehung wird sofort belastet. Die Belastungsfähigkeit wächst zwar mit der Dauer der Beziehung, sollte jedoch nie ausgereizt werden.»
Erhältlich bei Amazon. |
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