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Am Anfang war das Wort - und dieses Buch



Kann man ein 194 Seiten dickes Buch darüber schreiben, wie man Namen macht - die lediglich einige wenige Buchstaben umfassen? Man kann. Und es bleibt bis zur letzten Seite spannend.

Meine Lieblingsstelle:

«Laut Goethe sind Gefühle alles, Namen dagegen Schall und Rauch. Doch kann man eine solche Trennung wirklich vornehmen? Namen können nicht losgelöst gesehen werden; sie müssen mit Sinn gefüllt und emotional aufgeladen werden.

Wir können schwer mit Gefühlen umgehen, wenn wir sie nicht beim Namen nennen können. Ein Name ohne Emotion wiederum ist kein Name mehr, sondern nur noch ein leeres Wort.»

«Unternehmer haben für ihre Produkte die gleiche Verantwortung wie Eltern für ihre Kinder. Ein Markenname sollte deshalb sorgfältig ausgewählt werden, denn er wird die Visitenkarte für das Produkt sein.

Ein starker Name trifft die Sensibilität des Zuhörers. Er klingt in uns nach, er lässt uns träumen, wir erinnern uns gerne an ihn. Wir begegnen ihm gerne wieder. Ein Name ist verheissungsvoll, ähnlich wie eine gut zusammengestellte Speisekarte, die unseren Appetit anregt.

Der Markenname ist es, der es beispielsweise ermöglicht, nicht einfach ein Pfund Fleisch, sondern den Vorgeschmack auf ein zartes Cordon Bleu zu verkaufen.»

Erhältlich bei Amazon.
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