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Oskarverdächtig
 

Willkommen in Maiwalds Wortkino - und viel Vergnügen bei seinen verbalen Bilderfolgen («oder sollen wir Gedicht sagen?»).
Dieses Büchlein ist kein Gedichtband im üblichen Sinne, eher ein Make-off, wie wir es von Hollywood-Filmen her kennen. Das macht es spannend und ergiebig für alle, die die deutsche Sprache lieben.
Meine Lieblingsstelle:
«Das Traubenfleisch guter Gedichte...geht nicht durch den Magen, aber durch die Augen in den Sinn und unter die Haut, und dass Gedichte auch einen Ohrenschmaus bereiten können, ist nicht zu leugnen.
Wenn sie denn einen Nährwert haben, mögen Gedichte Vitamine für die Sprache, Zellsäfte für Gefühle und Ballaststoffe für Gedanken sein. Nichtleser werden daran glücklicherweise nicht verhungern, aber mit der Beri-beri in dem einen oder anderen ihrer Sinne ist zu rechnen.
Gedichte machen nicht satt, sondern öffnen für das Hauptgericht, das Leben heisst.»
Erhältlich bei Amazon. |
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