Wer ist schlauer, ich oder Google?

Google AdWords – bald neu: Google Ads – setzt immer stärker auf Machine Learning und auf Automatismen. Ist AdWords bald so schlau, dass AdWords-Betreuer überflüssig werden?

Ich bleibe tiefenentspannt. Denn: Gegenüber dem Machine Learning sind alle Firmen gleich – was die Kampagnenqualität egalisiert; es wird künftig noch wichtiger werden, was vor Google Ads passiert (bsp. Botschafts-Schärfung) und was danach (bsp. Landeseiten-Optimierung). Das alles werden Maschinen niemals können. Denke ich.

Steve Wozniak dazu: “Artificial intelligence doesn’t scare me at all. In cognitive ability, machines are eons behind even a young child. I’m not impressed…I kept thinking about the vast and mysterious capacity of the human brain. In the end, I decided the human brain is so much more powerful than machines, that I am not worried about the existential threat to society that Musk and Hawkings have talked about.”

Es gilt nach wie vor: “trash in, trash out” – Google Ads (als System) wird immer nur so gut sein und sein können wie die Firmen, mit denen es gefüttert wird – selbst G kann kein langweiliges Angebot interessant machen. Hier werden wir AdWorder gefragt bleiben – Firmen werden nach wie vor Bedarf haben nach Botschafts-Klärung, -Zuspitzung, -Durchsetzung.

Vielleicht als behelfsmässige Formel sowas, geltend für das Google Ads-Umfeld: Unternehmerischer Erfolg = Firmen-Intelligenz X Google-Intelligenz.

Je intelligenter ich mich aufstelle als Firma im Markt und je kleverer ich meine Positionierung in Produkte und Marketing-Massnahmen überführe, umso stärker kann ich von Googles Maschinen-Schlauheit profitieren. Gute und gut dargereichte Angebote als Motor des Ganzen und Google Ads als Turbolader. Quality in, quality out.

Also. Wer ist schlauer, ich oder Google – diese Frage führt zu nichts. Ich verbleibe mit einem versöhnlichen “none of us is as good as all of us”.

Comments

  • babbo

    July 2, 2018 at 2:45 pm

    Ich empfinde deine Überlegungen und Ableitungen für sich richtig. ABER:
    Niemand kann die Wege einer digital definierten Zukunft ohne die Verteidi-gungsstrategie der Konkurrenz zu kennen, voraussagen. Was passiert, wenn
    mit der Erstbotschaft zusammen befohlen wird, dass diese im Digitalsystem
    der Zielfirmen nicht gespeichert werden dürfen. Und dazu: die Zielfirmen verteidigen sich damit, dass GOOGLE-Sendungen als “zurück an den Absender” empfangen werden.
    Leider kenne ich die digitale Welt zu wenig, um 100 prozentig richtige Bei-spiele darstellen zu können. LG babbo

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