„Search is in everything“; wirklich?

“Search is in everything”, behauptet Noah Elkin in seinem gleichnamigen, kürzlich erschienenen Artikel. Er empfiehlt, Search als “strategischen Kanal” zu sehen, nicht bloss als “taktisches Medium”. 

Elkin: “…search suffers from something of an image problem.If you’re seeing parallels to email, the other “forgotten marketing channel,” you’re not alone. Like email, search may seem stale because it’s well established, and likewise it may be relegated to a backseat role as a “hygiene factor” medium, rather than a channel with vital strategic importance.”

Die strategische Bedeutung leitet Elkin unter Anderem ab aus dem Fakt, dass mittlerweile rund die Hälfte allen Werbegeldes in Paid Search fliesst, dem Umstand, dass der Suchkanal mit dem Aufkommen von Voice Search noch wichtiger werden könnte – und der Beobachtung, dass Suchmaschinen insgesamt die ganze Customer Journey zusammenhalten.

Search als Zugangsprinzip sei zudem “fundamental to both the user experience and the organization and accessibility of content”, dies “regardless of device, platform or screen.”

Der Artikel schliesst ab mit dem Satz: “You could say that search is in everything … again, but the reality is, it never left.” Ich teile seine Einschätzungen und erfreue mich der schlüssigen Zusammenfassung.

Würde sogar noch einen Schritt weitergehen. “Search” ist für mich mehr als ein “Channel” oder eine “Disziplin” – es geht hier insgesamt um Findability; um die Kunst oder das Kunsthandwerk, von den richtigen Menschen im richtigen Moment gefunden zu werden bzw. zum Gefundenwerden beizutragen…

…und dafür zu sorgen, dass man des Gefundenwerdens Wert ist. Konfuzius dazu:  “Nicht, dass man dich nicht kennt, sei deine Sorge, sorge dafür, dass du des Kennens wert.”

Search ist wirklich in Allem, ja.

Foto: Freepik


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